SKITREKKING
Rentier-Hochland Forollhogna

Backcountry Skitrekking im Hochland des Forollhogna Nationalparks, dem Reich der wilden Rentiere. 1.000 Quadratkilometer Einsamkeit für ein Winterabenteuer: Skiwandern auf klassischen Holzski. Das ist Skilaufen auf ursprüngliche Art, eine faire Begegnung mit der nordischen Winterwelt.

Das Hochland der wilden Rentiere

Das Forollhogna Hochland ist bis heute eine der entlegensten Landschaften Norwegens. Bedeutende Herden wilder Rentiere, Vielfraße und Polarfüchse durchstreifen die unberührten Weiten der Tundra, zu deren Schutz der gleichnamige Nationalpark errichtet wurde. Diese Bewohner sind aus gutem Grund darauf spezialisiert, arktische Winter zu meistern. Trotz des kalten Klimas nennen die Norweger den Landstrich ‘die freundlichen Berge’, denn die Hänge sind sanft und schützende Täler jederzeit nah. Ein ideales Gebiet zum Skiwandern, und um die Wildnis des hohen Nordens in ihrer winterlichen Pracht zu erkunden.

Skitrekking: Winterabenteuer und Wildniserfahrung (Bild)

Skitrekking durch Norwegens Tundra

Bei diesem Backcountry-Skitrekking sind wir in einer kleinen Gruppe von höchstens fünf Personen unterwegs. Zum Skilaufen benutzen wir klassische Holzski, um die einzigartige Winterwelt auf naturnahe Weise zu erleben. Wir ziehen unsere Spur mit Umsicht in den unberührten Schnee, erkunden die Landschaft im Detail und ehren sie auf diese Weise.

Skiwandern im Rentier-Land Forollhogna (Bild)

Wir navigieren beim Skiwandern anhand der Zeichen, die die Natur uns gibt. Aufmerksam beobachten wir Schnee, Wind und Wetter und wählen unseren Weg im Fluss der Naturgewalten, ob sie sich uns von ihrer freundlichen oder fordernden Seite zeigen. Bei Bedarf, oder wenn wir uns aus freien Stücken dafür entscheiden, können wir für eine Nacht im Schnee biwakieren.

Gelegentlich werden wir Spuren lesen und den Geschichten nachspüren, die die Tiere für uns in den Schnee geschrieben haben. In der Weite aus Schnee und Eis unter einem unendlichen Himmel kann sich unser Geist beruhigen. Wir lernen mit der Landschaft eins zu werden und uns mit all ihren Wesen zu verbinden. Aus der respektvollen Haltung entstehen tiefe Wildniserfahrungen, die dieses Winterabenteuer prägen.

Skitrekking: Hüttenunterkunft in einer Jagdhütte (Bild)

Jagdhütten als Unterkunft

Weit verstreut liegen einzelne Jagdhütten im Hochland. Schlicht ausgestattet wie sie sind, eignen sie sich für uns perfekt als Unterkunft. Hier bereiten wir unsere mitgebrachten Lebensmittel gemeinsam zu. Bei Kerzenschein und in der wohligen Wärme eines knisternden Holzfeuers genießen wir unsere Abendessen und teilen unsere Erfahrungen und Eindrücke miteinander. Am nächtlichen Himmel können wir den Lauf der funkelnden Sterne und vielleicht sogar das Spiel der Polarlichter bewundern. Wenn wir nachts in einer warmen Hütte einschlafen, auch dann wird die Natur nah sein: etwa wenn der Wind um die Hütte pfeift oder die Sterne durchs Fenster auf uns herabblinzeln, uns gute Träume schicken und unsere Neugier auf die kommenden Ereignisse wecken.

Skitrekking: Hüttenunterkunft in einer Jagdhütte (Bild)

Programm

Das elftägige Skitrekking beginnt am Bahnhof Tolga, gut vier Stunden Zugfahrt nördlich von Oslo. Nach einem kurzen Fahrtransfer quartieren wir uns für zwei Nächte in einer Berghütte nahe des Nationalparkdorfs Vingelen ein. Auf einer Tagestour sammeln wir erste Erfahrungen im Skilaufen auf klassischen Holzski. Am folgenden Tag brechen wir zu unserer Grand Tour durch die Wildnis der Forollhogna auf. Acht Tage lang streifen wir umher und ziehen von Hütte zu Hütte. Einige Male bleiben wir zwei Nächte am gleichen Ort, um besondere Aktivitäten wie Gipfeltouren, intensives Spurenlesen oder auch eine Biwak-Übernachtung zu ermöglichen. Schließlich kehren wir in die Nähe Vingelens zurück, wo wir die letzte gemeinsame Nacht auf einer Almhütte mit Strom, fließend Wasser und Dusche verbringen. Am Abreisetag bringt uns ein Fahrtransfer zurück zum Bahnhof Tolga.

Rentier-Land Forollhogna (Bild)

  • Leistungen

    • Kleine Gruppe mit max. 4 Teilnehmern
    • Erfahrene und ortskundige Leitung durch Thoralf Rumswinkel
    • Sondererlaubnis für den Nationalpark
    • Programm wie beschrieben
    • 9 Übernachtungen in Jagdhütten (ohne Strom und fließend Wasser)
    • 1 Übernachtung in einer Almhütte (mit Strom, fl. Wasser, Dusche)
    • Biwak-Übernachtung (optional)
    • Bahnhofstransfers am An- und Abreisetag
    • Set Holzski mit Kabelzugbindung, Stöcken und Skiwachs (Eigene Ski können mitgebracht werden.)
    • Ein Teil der Verpflegung
    • Biwak-Ausrüstung
    • Erste-Hilfe-, Sicherheitsausrüstung

    Zusatzleistungen

    Lebensmittelpaket
    Auf Wunsch kann ein Lebensmittelpaket zur Vollverpflegung dazugebucht werden. Zusatzkosten: 115,- €

  • Reiseprofil

    Das Skitrekking eignet sich für erwachsene Skiläufer mit Vorkenntnissen. Die Touren verlaufen im ungespurten, sanften Gelände meist oberhalb der Baumgrenze. Die Etappen sind 10-20 km lang mit bis zu 500 m Höhenunterschied. Anfänglich rund 18 kg Rucksackgewicht.

    • 1 Tages-Skitour ohne Gepäck zum Eingewöhnen
    • 8 Ski-Etappen mit Rucksack

     
    Die Tour ist zweisprachig (deutsch-englisch), wir sorgen für Übersetzung in beiden Richtungen.
    Änderungen vorbehalten.

    Termin

    • 25. März – 4. April 2019

    Preis

    • 1.575,- €

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Perfekte Backcountry-Ski: Klassische Holzski (Bild)

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